Militante Tierschützer verüben Gewalttaten in NRW

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete am 17. Mai 2018, dass in Nordrhein-Westfalen militante Tierschützer Gewaltaten verübt hätten und zwar seit 2014 neun Fälle von Brandstiftung und drei Mal Körperverletzung. Die Opfer seien in den meisten Fällen Jäger gewesen.

Messer-Angriffe steigen an. Tatmittel verbieten oder Problem verstehen?

Man kann als Zeitungsleser den Eindruck bekommen, dass Messer-Angriffe seit einigen Monaten stark angestiegen sind. Denn fast wöchentlich gibt es solche Zwischenfälle und zwar nicht nur an den Bahnhöfen oder in den Rotlichtbezirken von Großstädten, sondern inzwischen auch in kleinen Orten und "besseren" Wohnvierteln. Natürlich fragt sich mancher auch, ob es denn so etwas "früher" auch gegeben habe und wenn nein, warum nicht. Eine Tabuisierung dieser Frage hilft niemandem.

School Shootings: Immer noch nichts gelernt

Wieder gibt es in den USA ein schreckliches Verbrechen an Schülern und wieder kann vielfach von einer angemessenen Aufarbeitung nicht die Rede sein. Dass oft Kommerz und Headlines wichtiger zu sein scheinen, als Prävention, macht mich als Vater besonders wütend.

Jagdaufseherverbände: Einigkeit würde stark machen

Jagdaufseher haben keine leichte Aufgabe. Dafür sorgen u.a. die Komplexität der Jagdgesetze, die Häufigkeit und teilweise Realitätsferne neuer jagd- und waffenrechtlicher Bestimmungen, der zunehmende Freizeitdruck auf die Reviere, die Verbreitung von Neozoen, das Auftauchen des Wolfes und vielfältige andere Gefahren für Wild und Revier (von der Wilderei über illegales Mountainbiken und Quadfahren bis zum Abladen von Müll). Um so wichtiger ist es, dass sie eine starke Lobby haben. Leider bleibt aber die Organisation auf Bundesebene schwierig.

Online-Projekt "Jagdhund vermisst"

Die neue Facebook-Seite „Jagdhund vermisst“ hilft bei der Suche nach vermissten Jagdhunden. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat in Kooperation mit dem Jagdgebrauchshundverband (JGHV) das Projekt ins Leben gerufen.

Afrikanische Schweinepest: Die Stunde der Schießer und Populisten

Ob die Afrikanische Schweinepest (ASP) Deutschland erreicht oder nicht, liegt nicht in der Hand von Jägern - sofern man angesichts der umfangreichen, systematischen Dezimierung von Wild unter Aufgabe wichtiger Prinzipien der Waidgerechtigkeit überhaupt von "Jagd" sprechen kann.

Kriminalität mit Schußwaffen - Blindheit auf einem Auge?

Das neue Jahr ist nicht einmal eine Woche alt und schon sorgen einige Vorfälle für Schlagzeilen, bei denen Schusswaffen zum Einsatz kamen: In Salzgitter schoss Rentner Ali K. (68) auf ein zwölfjähriges Mädchen, das nur durch eine Notoperation gerettet werden konnte, in Beckingen erschoss der 64jährige Ernst S., ein angesehener Lokalpolitiker (SPD), seinen 29jährigen Sohn bei einem Streit, in Stadtallendorf zog ein Mann bei einem Ehestreit einen Revolver und schoss in die Luft und in Berlin bedrohten gleich mehrere Männer Feuerwehrleute im Einsatz mit Schusswaffen. Der Aufschrei über die hier offensichtlich werdende Verfügbarkeit illegaler Waffen blieb jedoch aus.

Wölfe ohne Scheu: Jagdrecht modernisieren

Der Deutsche Jagdverband (DJV) und die organisierte Jägerschaft in den Ländern registrieren, dass von der Politik Forderungen immer lauter werden, den Wolf ins Jagdrecht zu überführen, um ihn zu regulieren. Die Politik muss dann aber auch den rechtlichen Rahmen dafür schaffen. Das ist nicht die Aufgabe der organisierten Jägerschaft. Ihre Aufgabe ist es, auf Herausforderungen hinzuweisen sowie Daten und Fakten zu liefern.

Ideologisch: Bundesumweltministerium gegen Auslandsjagd

Der deutsche Jagdverband (DJV) und die deutsche Delegation des Internationalen Rats zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) zeigen sich erfreut, dass ein erneuter Vorstoß von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), die Einfuhr legaler Jagdtrophäen weiter zu erschweren, bei der EU gescheitert ist.

Notfall-Ausrüstung im Kfz

Einen Verbandskasten hat fast jeder im Auto. Kunststück, das ist vorgeschrieben und es kostet Geld, wenn er bei einer Polizeikontrolle fehlt. Die Frage ist, ob der Inhalt (sofern er nicht ohnehin das Haltbarkeitsdatum überschritten hat), geeignet ist, uns bei den vielfältigen Notfallszenarien heute wirklich gut zu helfen. Und natürlich muss man sowohl mit dem alten Krempel, als auch mit besserer Ausrüstung wissen, was zu tun ist. Ein Ersthelferkurs vor vielen Jahren befähigt dazu nicht.