Offener Brief an das “Aktionsbündnis Winnenden”


Sehr geehrte Damen und Herren,
die Gründer Ihrer Organisation haben durch die Wahnsinnstat eines Kriminellen ihre Angehörigen verloren. Wir wissen, dass der Verlust eines geliebten Menschen, insbesondere des eigenen Kindes, das Schrecklichste ist, das einen Menschen treffen kann. Wir verstehen, welche Trauer, Verzweiflung und Wut daraus entsteht. Wir verstehen, dass eine solche Situation zu einer grundsätzlichen Neubewertung des eigenen Lebens führen kann und den Wunsch entstehen lässt, etwas dafür zu tun, das so etwas sich nicht wiederholt.
       
Moralisch verantwortlich für die Tat ist der Täter. Moralisch mitverantwortlich ist in gewisser Weise auch das Elternhaus des Täters, das die extreme Situation, in der der Täter sich befunden haben muss, nicht richtig gedeutet hat. Dies betrifft speziell den Vater, der seine Schusswaffe nicht so aufbewahrt hat, wie es gesetzlich vorgeschrieben war. Wir empfinden allerdings auch mit dieser Familie Mitgefühl, die nicht nur einen Sohn und Bruder verloren hat, sondern auch eine Existenz und in gewisser Weise auch eine Zukunft – etwa die Schwester des Täters. Auch diese Menschen sind Opfer.

Welche Faktoren, auch außerhalb des Elternhauses, z.B. in der Schule mit dazu beigetragen haben, dass der Täter diese fatale Entwicklung genommen hat – vom möglichen Mobbing des Opfers durch Mitschüler bis hin zum möglichen Versagen einer angemessenen pädagogischen Bewertung seines schulischen Sozialverhaltens – wissen wir nicht.

Die rechtliche Verantwortlichkeit des Täters kann aufgrund seines Todes nicht speziell aufgearbeitet werden. Die rechtliche Verantwortlichkeit des Vaters stellt ein ordentliches deutsches Gericht fest und zwar, wie wir hoffen, anhand von objektiven und unparteilichen Gesichtspunkten anhand unserer Gesetze. Recht wird in Deutschland nicht durch Medien, die „öffentliche Meinung“, die Opfer oder Angehörige der Opfer oder irgendwelche Pressure Groups gesprochen. Wir akzeptieren deshalb weder Rachedrohungen gegen die Familie des Täters, noch öffentliche Verurteilungen des Vaters oder gar Forderungen an die Justiz hinsichtlich einer als subjektiv als gerecht oder zu gering empfundenen Strafe. Im Gegenteil sind solche Aktivitäten nach unserer Meinung geeignet, Gerechtigkeit zu verhindern. Im Sinne christlicher Lehre würden wir es – insbesondere dann, wenn man sich als kirchliche Stiftung organisiert – auch begrüßen, wenn der Gedanke des Verzeihens, des Mitgefühls gegenüber einer ebenfalls schwer betroffenen Familie zu seinem Recht käme.

In diesem Fall hat der Täter Gebrauch von einer Schusswaffe gemacht. Bei School Shootings und anderen Verbrechen mit mehreren Opfern in der Vergangenheit und Gegenwart wurden u.a. auch kommerzielle oder selbst hergestellte Sprengstoffe, Brandbeschleuniger oder gar Flammenwerfer, Hieb- und Stichwaffen, Kriegswaffen und andere Geräte benutzt, um die Opfer zu töten oder zu verletzen. Die Gehirne Krimineller haben zahlreiche Möglichkeiten mit vielen unterschiedlichen Gegenständen ersonnen, um ihre Opfer anzugreifen.

Dennoch behaupten Sie, dass legale Schusswaffen für solche Taten ein wesentlicher Faktor sind. Bei Selbstmorden und Beziehungstaten, die Vertreter Ihrer Organisation gerne als weitere Belege für die Gefährlichkeit legaler Waffen anführen, sind ebenfalls jede Art von Waffe oder Gewalt (z.B. auch körperliche Gewalt) angewendet worden, um Opfer oder sich selbst zu töten oder zu verletzen. Wissenschaftliche Untersuchungen sprechen auch hier eine andere, aber ganz klare Sprache: Egal ob und welche Waffen verfügbar sind, Selbstmörder und Beziehungsmörder töten, weil sie töten wollen, nicht weil eine Schusswaffe da ist. Ehrlich gesagt empfinden wir es nicht nur als unpassend, sondern sogar als verwerflich, sich trotz oftmals unklarer Fakten und angesichts der dahinter stehenden menschlichen Tragödien anlässlich von medial begleiteten Tötungsdelikten zu Wort zu melden – etwa als in Lörrach eine offenbar verzweifelte Mutter ihren kleinen Sohn erstickte und später mit einer Kleinkaliberwaffe um sich schoss – und eben jene Taten als Beleg für die eigenen Forderungen nach einem Schusswaffenverbot zu werten, so abwegig diese Parallelen auch sind (Ersparen Sie uns, Ihnen anhand dieses traurigen Falles einer Kindstötung auseinanderzusetzen, dass Schusswaffen offensichtlich nicht tatenentscheidend sind). Was müssen Angehörige der Frau, ihres Mannes und des kleinen Jungen denken, die den Verlust ihrer Lieben dadurch durchaus als instrumentalisiert empfinden könnten? Ehrlich gesagt, diese Tat war für uns ein Wendepunkt bei der Bewertung Ihres Tuns.

Schließlich werden nahezu täglich illegale Waffen dazu verwendet, Menschen zu töten oder andere Verbrechen zu begehen, teils auf offener Straße. Verbrechen sind bei illegalen Waffen im Gegensatz zu Jagd-, Sport- und Sammlerwaffen der einzige Zweck der Anschaffung. Zu illegalen Waffen und selbst spektakulären Tötungsdelikten hören wir nichts vom „Aktionsbündnis“ – warum?

Gewalt lässt sich aber nicht auf Waffen, gleich ob legal oder illegal, gleich welche Technologie zugrunde liegt, reduzieren. Gerade im Zusammenhang mit Jugendlichen ist zum einen das alltägliche Gewaltphänomen an Schulen zu nennen, das sich in Ausgrenzung, Diskriminierung, Mobbing und auch körperlicher Gewalt gegen Schüler und Lehrer äußert. Zum anderen ist die Gewalt im öffentlichen Raum zu nennen, die sich gegen Passanten, Bus- und Bahnfahrer oder auch Polizisten richtet - meistens geht sie von Jugendlichen aus. In beiden Fällen interessieren sich Medien und Öffentlichkeit nur für besonders herausragende Taten, wie z.B. die Tötung Dominik Brunners, obwohl diese Form von Gewalt gesamthaft mehr Todesopfer und erheblich mehr traumatisierte und verletzte Menschen verursacht, als School Shootings. Die vielen anderen ins Koma geprügelten, erstochenen, zusammengeschlagenen und beraubten Opfer interessieren kaum jemanden. Es mag sein, dass Sie sich auch dazu äußern, aber warum hören wir nichts vom „Aktionsbündnis“ zur Alltagsgewalt? Wir glauben sogar, dass der Fokus auf den äußerst seltenen School Shootings dazu beiträgt, andere Gewaltphänomene nicht richtig würdigen zu können und deshalb schädlich ist.

Wir hören gebetsmühlenartig vom „Aktionsbündnis“, dass Schusswaffen – oft konkretisiert als „großkalibrige“ Schusswaffen, so als gäbe es keine Todesopfer durch kleinkalibrige Schusswaffen – Bürgern nicht für Sport, Jagd und Sammlung oder Brauchtum zur Verfügung stehen sollten. Wir hören, dass Schießen bzw. Großkaliberschießsport gar kein Sport sei. Verwundert es Sie nicht, dass zweieinhalb Millionen unbescholtene Bürger in zahllosen Schützen- und Schießvereinen viel Freude an einem Sport haben, den es gar nicht gibt? Warum versteht eine Hand voll Leute im „Aktionsbündnis“ nicht, dass für zweieinhalb Millionen Bürger Schießen – und zwar ausdrücklich auch Großkaliberschießen – Sport ist, egal wie Sie persönlich dies weltanschaulich bewerten?

An dieser Stelle wollen wir gar nicht vom geselligen, völkerverbindenden, integrativen und sozialen Nutzen dieses Sports sprechen – übrigens auch für Jugendliche. Wir wollen auch nicht davon sprechen, wie es Samstagmorgens im Verein ist, wenn der Müllfahrer neben dem Akademiker und dem Handwerker steht und alle drei nach einer harten Arbeitswoche Freude an einem friedlichen Wettbewerb um die höchste Punktzahl haben. Egal, übrigens ob Frau oder Mann, ob alt oder jung, ob Eltern oder allein stehend. Wir treffen uns nur dort so bunt gemischt und nirgendwo anders, weil wir uns eben alle für den Schießsport interessieren. Sind wir deswegen potenzielle Killer, „Knarrennarren“, „Waffenfetischisten“ oder auf irgendeine andere Weise anormal? Nein, das sind wir nicht. Wir sind die Mitte dieser Gesellschaft.

Es ist aber offensichtlich, dass die Zerstörung dieses Kulturguts schießsportlicher Vereine mit zu dem Schlechtesten gehört, was man dieser Gesellschaft antun kann. Und wir können uns nicht vorstellen, wer das Recht haben sollte, diesen vielen Menschen ihre Gemeinschaft zu zerstören.

Wir hören, wie sich das „Aktionsbündnis“ zu Fragen der Inneren Sicherheit und zu Änderungen des Waffengesetzes äußert – sogar Briefe an den Politiker verfasst, um Forderungen zu stellen. Sicher, jeder kann seine Meinung haben, und jeder kann auch versuchen, Sendezeit oder ein paar Zeilen in den Medien zu ergattern, um diese Meinung auszudrücken. Aber mehr als Ihre Meinung vertreten Sie nicht. Das sollten Sie akzeptieren. Allein Ihre Eigenschaft als Opfer befähigt Sie nicht dazu, sich qualifiziert zum Waffenrecht oder zur Gefährlichkeit von Schusswaffen zu äußern. Einbruchsopfer beraten auch nicht zu Gesetzen gegen Einbruch. Diebstahlsopfer fordern keine Strafverschärfungen für Diebe. Und schon gar nicht im Parlament oder im Fernsehen. Wir glauben, dass Sie lernen müssen, dass Sie für nichts und niemanden anders sprechen als für sich selbst, und dass ihre Meinung nicht mehr ist als eine Meinung. Es darf nicht nur andere Meinungen geben, sondern jeder halbwegs anständige Diskussionspartner muss sich mit seinem Gegenüber auch inhaltlich (nicht: moralisch) auseinandersetzen. Wir würden sehr, sehr begrüßen, wenn die Diskussion um das Waffenrecht versachlicht würde und auf Grundlage von mehr Fakten und weniger Ideologie geführt würde. Wir wissen aus anderen Ländern, z.B. den USA oder Großbritannien, und aus wissenschaftlichen Untersuchungen, dass Legalwaffen keine kriminalitätsrelevante Rolle spielen.

Wir haben mit Erstaunen gelesen, dass dem „Aktionsbündnis“ vorgeworfen wird, im Zusammenhang mit dem Hersteller eines biometrischen Sicherungssystems zu stehen. Wir haben ebenso erstaunt gelesen, dass Sie sich dazu nicht äußern. Wir haben gelesen, dass für Einzelne das Aktionsbündnis an die Stelle des eigentlichen Berufs getreten ist und inzwischen „seinen Mann nährt“. Wir wissen nicht, ob all dies stimmt. Wir glauben aber, dass Sie, wenn es stimmt, ihren moralischen Kredit verspielt haben. Wenn es nicht stimmt und Sie dies nicht auch klar feststellen, verspielen Sie ebenfalls Ihren moralischen Kredit. Wir denken, Sie sind dies Ihren verbliebenen Sponsoren und Spendern schuldig. Und Sie sind dies auch der Öffentlichkeit schuldig, wo Sie sich andauernd zu Wort melden, obwohl wir dies in den meisten Fällen für wenig hilfreich halten.

Wir haben auch von den Zweifeln an Ihrer Glaubwürdigkeit im Zusammenhang mit dieser Videospiel-Sammelaktion in Stuttgart gelesen. Videospiele interessieren uns nicht sehr. Wir denken nicht, dass sie eine besonders sinnvolle Freizeitbeschäftigung darstellen. Aber uns interessiert schon, wenn Sie den Erfolg dieser Aktion medial anders darzustellen versuchen, als er war. Wenn es so war, dass der Erfolg dieser Aktion falsch dargestellt worden sein sollte, sind in der Tat auch weitergehende Zweifel an der Glaubwürdigkeit Ihrer Aussagen angebracht.

Wie wir eingangs feststellten, fühlen wir mit den Angehörigen der Opfer und verstehen Ihre Situation. Aber wir verstehen und billigen nicht, welche Rolle Sie in der Waffenrechtsdiskussion in Deutschland spielen. Aus unserer Perspektive sind Ihre Positionen nicht nur wenig hilfreich, sondern für uns auch häufig einer faktenbasierten Sachverhaltsfeststellung abträglich. Wir würden es deshalb anerkennen – auch und gerade vor dem Hintergrund des Verlustes von Angehörigen menschlich anerkennen – und begrüßen, wenn Sie anlässlich der genannten Finanzierungs- und Glaubwürdigkeitsdiskussion so konsequent wären und Ihre Organisation auflösten. Organisationen wie der „Weiße Ring“ oder gewaltpräventive Projekte (z.B. an Schulen) würden sich sicherlich über erfahrene und engagierte Mitstreiter freuen – und über Ihr Geld. Vielleicht treffen wir uns ja dort.
        
Mit den besten Grüßen
Beate Meier-Kühne
für das Redaktionsteam des JagdWaffenNetz

45 Kommentare:

  1. Sehr guter Brief - RESPEKT!! Hoffentlich geht das Schreiben via DPA auch an alle Medien und die Parteien und Politiker.

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  2. Hallo Frau Meier-Kühne,

    ein sehr gehaltvoller und engagierter Brief,
    den ich voll unterstützen kann.

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  3. Vielleicht sollten sich mehr Leute und erst Recht Leute aus Ihrem Bereich mal damit beschäftigen was es denn für Beweise gibt die für eine Täterschaft Tims sprechen oder halt auch welche Beweise fehlen?
    `
    Und vorallem mit der Leistung die ein 17 Jähriger dort vollbracht haben soll der ein paar mal auf Pappe geschossen hat.

    http://winnenden.forumprofi.de/index.php

    LG

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  4. der VienenburgerFeb 21, 2011 08:32 AM

    Frau Meier-Kühne haben sie den Brief nur hier
    veröffentlicht oder auch an das Aktionsbündnis
    geschickt?
    Würden sie uns bitte über eine Antwort informieren
    falls es überhaupt eine Reaktion von den angeschriebenen Personen gibt.

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  5. sehr schön, wahre Worte, kann ich nur zustimmen!!

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  6. Meinen Respekt!!!!

    Sie sprechen mir auch der Seele und hoffe, daß diese Worte ihren Empfänger erreichen.

    Diesem Offener Brief an das “Aktionsbündnis Winnenden” ist nichts mehr hinzuzufügen!

    Vielen Dank,
    Axel Kuckart

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  7. Eine Waffe ist nur so gefährlich wie der Mensch der sie in Händen hällt !!!
    Jeder Gegenstand kann als Waffe mißbraucht werden , aber was machen ? Alles verbieten fördert nur den illegalen Erwerb und Besitz !!!
    Die Politik sollte überdenken vertrauen zum Volk zu haben und es nicht ständig mit neuen Regeln und Gesetzen mehr einzuschränken , Waffen sind das älteste Kulturgut des Menschen seit ER vom Affen zum aufrechtgehenden Menschen wurde !
    Mann muß sich mit den Tätern solcher Katastrophen eingehend unterhalten und beschäftigen um die Ursachen zu ergründen warum und wieso , was war der Auslößer ?
    Bestimmt nicht die Waffe die hat weder Gefühle noch Gedanken !
    Und unsere Aufmerksamkeit gilt den Opfern und ihren Angehörigen deren Verlußt unersetzbar ist , aber von einem fehlbaren Wesen verursacht wurde - dem Menschen !

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  8. Respekt Frau Meier-Kühne !
    Sie haben den Mut, die Dinge beim Nahmen zu nennen.
    Seit dem Zeitpunkt, als ich erfuhr, das sich die Björn Steiger Stiftung nicht vor den Karren des Bündnisses spannen läßt, war mir schon einiges klar. Auch das weitere Verhalten des Bündnisses ( Morddrohungen,anonyme Drohmails und ähnliches ) trugen nicht unbedingt zur Glaubwürdigkeit in eigener Sache bei.

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  9. Meiner Meinung nach ist es nur ein weitere Schritt, dem bzw. den Bürgern dieses Landes die Mündigkeit abzuerkennen. Ich habe selbst einige Jahre Großkaliber geschossen und als ich es mir nicht mehr leisten konnte meine Waffen alle wieder abgegeben. Wofür waren und sind Waffen denn da? In erster Linie für die Jagd, in 2ter Linie für den selbstschutz und gaaaaaaaanz weit hinten erst für den Angriff. Zumindest bei normal denkenden und handelnden Menschen. Ich spreche hier nicht von Berufsverbrechern, Psychopaten etc. Man kann alles als Waffe benutzen, selbst einen Zahnstocher oder einen Kugelschreiber. Deswegen finde ich es immer Haarsträubend wenn anhand solcher Ereignisse, so grausam sie auch sein mögen, immer sofort von Verboten gesprochen wird. Eine Bessere Aufklärung wäre viel angebrachter. Zumal ein registrierter Waffenbesitzer, EINE seiner Waffen zum Selbstschutz seiner Wohnung, seines Eigentums etc, laut Waffengesetz zugriffsbereit haben darf. Dieser Passus ist sogar Bestandteil der Waffensachkundeprüfung. Ergo..........

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  10. Guter Brief, Respekt.

    Was das Tragische an der ganzen Sache ist:

    Selbst wenn ein Totalwaffenverbot käme, würden pro Jahr vielleicht fünf Tote durch Sportwaffen vermieden. Bei ca. 3.600 Tötungsdelikten jährlich sind das, wenn man die Versuche ausklammert, etwas 0,25 % der Opfer von Mord und Totschlag.

    Würden das AAW und die anderen Weltverbessererorganisationen sich darum bemühen, statt diese 0,25 % zu neutralisieren die restlichen 99,75 % um nur wenige Prozentpunkte zu reduzieren, würde ein Vielfaches an Menschenleben mehr gerettet, als es selbst ein Totalverbot jemals auch nur annähernd erreichen kann.

    Trotzdem wird nur gebetsmühlenartig die Entwaffnung der ohnehin Rechtstreuen gefordert.

    Daran sieht man, dass das "Argument" "Leben zu schützen" nur vorgeschoben ist, es geht um Ideologie, Kontrolle und vermutlich auch um Geld.

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    1. Alle Statistiken sind manipuliert bzw. können manipuliert werden. Hier wird von 5 Toten durch Sportwaffen geschrieben. Frage: sind hier tatsächlich nur Sportwaffen oder andere gemeint? handelt es sich um registrierte Waffen oder auch Tötungsdelikte durch illegale Waffen? Ist zu befürchten, daß nach der Registrierung aller Waffen auch die vollkommene Enteignung droht?
      Ist das die EU die wir uns vorgestellt haben?

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  11. Endlich mal eine fundierte und ordentliche Kritik an eine Organisation, die so kleinbürgerlich und engstirnig ist, dass Sie die komplexen Ursachen und damit auch die Lösung für ein Problem nicht erfassen kann.

    Diesen Menschen fällt es natürlich wesentlich leichter sich an gesetzestreuen und "registrierten" Minderheiten wie den Sportschützen, Jägern und Sammlern zu vergreifen als an annonymen, gewaltbereiten und kriminellen Personen. Um diese Probleme zu lösen sind die RICHTIGEN ORGANISATIONEN zu fördern und es muss jeder seinen individuellen Beitrag zur Vermeidung dazu leisten. Sei es in der Erziehung der eigenen Kinder zu einem soziales Miteinander ohne Ausgrenzung und Gewalt, in der eigenen Bereitschaft anderen in der Not beizustehen, oder einfach nur gesetzestreu und verantwortungsbewusst seinem Hobby, seinem Beruf oder seiner Leidenschaft nachzugehen.

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  12. Ich DANKE für Ihren offenen Brief !!

    ... irgendwie Kreisen meine Gedanken - mit zunehmender Häufigkeit - immer um den Punkt, dass "Einige-Wenige" sich grausame Taten und Schicksale möglicherweise zu Nutze machen um daraus EIGENE finanzielle Vorteile, politischen Einfluss, Macht etc. zu erlangen.

    ... welche Stellung in der Gesellschaft, im Beruf etc. nehmen die Wortführer ein? Welche möglichen PERSÖNLICHEN Vorteile hätte diese Gruppe durch ein Waffenverbot oder andere Restriktionen bei legalen Waffenbesitzern? Wie nah waren sie den Opfern wirklich? Wie nah sind sie heute noch? War jemals ein direkter Kontakt zu den Opfern vorhanden?

    Ich erwarte mit Spannung die weitere Entwicklung im "Aktionsbündnis Winnenden"; aber um so mehr die Reaktion aus deren Reihen auf Ihren offenen Brief.

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  13. Ich bin begeistert , Glückwunsch!! Nur wird die Antwort ausbleiben

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  14. Ausgezeichneter Brief! Und schon wetzen Die Aktionbündler wieder die Messer...äh...die Friedenstauben:

    http://www.suedkurier.de/news/baden-wuerttemberg/baden-wuerttemberg/Waffen-Gegner-legen-nach;art417921,4764848

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  15. Für mich sind die Tage des Aktionsbündnisses gezählt. Irgendwann hat man als Angehöriger keine Lust mehr und es werden immer mehr "Mitstreiter" abbröckeln. Ein schönes Beispiel dafür ist das Opferbündnis des Seilbahnunglücks von Kaprun. Danach verschwindest es in der Versenkung. Was hier veranstaltet wird, hat nichts mehr mit Trauerbewältigung zu tun, sondern ist nur noch von Rachegefühlen geprägt, die die Kinder aber auch nicht mehr lebendig machen können.

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  16. Auch ich möchte mich für diesen offenen Brief bedanken, der mir aus der Seele spricht. Ich kann nur hoffen, dass er möglichst viele erreicht

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  17. Wirklich sehr gut geschrieben!!! Danke!

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  18. Vielen Dank für diesen offen Brief - sie sprechen mir aus der Seele! Bleibt zu hoffen, dass er möglichst viele erreicht. Die auf der Seite des "Aktionsbündnisses" genannten Untersützer (Politiker, VIPs) sind möglicherweise nicht mehr alle auf dem neuesten Stand der Dinge...

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  19. Vielen Dank für das tolle Interesse an diesem Brief. Weniger schön waren die Mails in teils heftiger, beleidigender Sprache, denen der Brief offenbar nicht gefiel. Die Verfasserin steht übrigens nicht für ein Interview oder sonst irgend etwas zur Verfügung, alles, was sie sagen wollte, hat sie hier gesagt. Das Zitieren dieses Briefes aus dem Zusammenhang gerissen hat auch nicht viel Sinn. Genau so wenig wie die Nennung dieses Briefes im gleichen Artikel mit irgendwelchen Mordrohungen oder rechtlichen Schritten aus dem Legalwaffenbereich. Das ist nicht unser Thema und das kommentieren wir auch nicht. Ob die Sprache des Briefes schließlich forsch ist, muß der Leser selbst entscheiden. Die Verfasserin legt Wert darauf, dass sie - leider wie sie sagt - nicht forsch ist. Die Sprache ist wohl eher betroffen zu nennen. Aber dies mag man diesem Anliegen möglicherweise nicht zugestehen. Es ist nicht alles Schwarz oder Weiß und auch Legalwaffenbesitzer/innen können Anliegen verstehen, aber - vor allem in ihrer Entwicklung und Ausdrucksform - nicht gutheißen. Insofern ist die Konstellation Opfer/Betroffene vs. Waffenlobby nicht nur falsch, sondern auch wenig hilfreich, um einen offenen Dialog zu führen.

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  20. Dieter (Sportschütze)

    Hallo Frau Meier-Kühne,
    alle Achtung. Ich zolle Ihnen höchsten Respekt. Die geballte Stirn bieten - super.

    Nur sieht und erfährt man von den "Medien" immer nur die Opferlämmer. Immer nur einseitig berichten ! ob nur dies Volkeswille ist???? oder wessen Wille!!!!!

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  21. Wahre Worte, die aber vermutlich am Aktionsbündnis Winnenden einfach ignoriert werden. Wie schon so oft, wenn das AAW und alle anderen Waffengegner mit Tatsachen und Fakten konfrontiert werden.
    Trotzdem, danke und weiter so...

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  22. Hallo Frau Meier- Kühne.


    Sie haben mir und sicher auch vielen Anderen, aus der Seele gesprochen.
    Die von der Hetzpropaganda nur noch genervt und angewidert sind.

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  23. Wolfgang Z. (Sportschütze)
    Hallo Frau Meier-Kühne,
    Ihren Brief finde ich absolut Spitze. Sie sprechen mir und bestimmt auch vielen anderen Menschen aus der Seele.
    Hoffentlich wird dieser Brief von vielen Menschen gelesen. Besonders wichtig finde ich auch den Hinweis das auch die Familienmitglieder Opfer und leidende Menschen sind. Danke

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  24. Peter ( Sportschütze)Mar 20, 2011 02:14 AM

    Hallo Frau Meier-Kühne,
    dieser Brief spricht mir aus der Seele.

    Letzte Woche ist in Geislingen ein Baby durch den Lebensgefährten der Mutter zu Tode gekommen.

    Die ist nur ein Fall von vielen im vergangenen Jahr.
    Dies wäre ein Betätigungsfeld wo das Aktionsbündnis sich mal einbringen könnte.
    Denn auch hier sterben unschuldige und vor allem kleine hilflose Menschen.
    Dieses Beispiel zeigt das es in unserer Gesellschaft im Argen liegt und vor allem im sozialen Bereich viel zu tun gibt.

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  25. Peter (Sportschütze)Mar 20, 2011 07:18 AM

    Diesen Zeilen ist nichts mehr hinzu zufügen.

    Dem Aktionsbündnis und andere Aktionisten empfehle ich folgendes Betätigungsfeld siehe Link

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article9744229/Nur-jeder-dritte-Taeter-wird-gerichtlich-bestraft.html

    Hier können sie kleinen und hilflosen Menschen helfen

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  26. Harde( Sportschütze ) sagt..

    Guter Brief
    doch vermutlich ohne Erfolg !

    Wenn sich nicht alle Schützenverbände zusammen schliessen, um sich vertreten zu lassen, wie von einem Dachverband, dann haben Sie im einzelnen keine Macht gegenüber der Politik. An der Spitze dieses Überverbandes müssen geschulte Juristen sein, die die Belange aller Sportschützen durchsetzen, ohne wenn uns aber. Diese juristische Personen sollten im Falle von öffentlichen Diskussionen an der Front agieren.

    Ich denke es ist höchte Not am Mann !
    Also tut was für die Schützen !

    Gruss

    Harde

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  27. Wann wird endlich verstanden, dass solche Campaining-Organisationen wie das Bündnis Winnenden niemals aufhören würden, auch wenn man ihnen ihre Ansichten logisch widerlegt und das einfachst darbringt?

    Hier geht es nicht um Sinn, sondern um GELD. All diese Aktionismus-Institutionen bringen Geld ein. Vor allem wenn dann noch Organisationen wie die IANSA dahinter stehen. Das ist Spendenaufkommen etc.

    Wenn man auf der Gefühlsebene unterwegs ist, kann man die Leute am einfachsten motivieren ihr Geld dazulassen. Man braucht sich nur einmal die Website des Bündnisses ansehen und merkt schnell, dass diese auf Profit ausgelegt ist.

    Campaining mit Armut, Gewalt etc. ist mittlerweile zu einem lukrativen Geschäft geworden.

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  28. Hallo,
    Danke für diesen Brief.
    Ich bin seit fast 30 Jahren auf Landes- und Bundesebene aktiver und erfolgreicher Sportschütze in div. Verbänden. Meine Kinder (weibl. u. männl.), sind ebenfalls erfolgreich in dieser Sportart(Schulentscheide im Bogenschiessen, etc.) und keines der Beiden würde Konflikte mit Gewalt lösen, geschweige denn mit Waffen.
    Probleme und Ursachen solcher Taten sind in erster Linie in unserer Gesellschaft, in der Erziehung (Elternhaus), im Schulsystem und in der Presse zu suchen. In einer Gesellschaft in der Leistungsdruck und Erfolg einen höheren Stellenwert einnehmen, als ein menschliches und fürsorgliches miteinander Umgehen, in einer Gesellschaft in der Stärkere über Schwächere richten und der Fokus darin besteht zu lernen den Anderen mit allen Mitteln zu übervorteilen, steigt die Gefahr solcher Exzesse. Darüber hinaus werden solche bedauerlichen Ereignisse von der Presse tagelang sensatonsgeil in den Vordergrund gestellt. Gute Nachrichten locken heutzutage ja "keinen Hund mehr vom Ofen hervor"... Jugendliche die ältere Menschen aus Langeweile oder wegen ein paar Cent auf/an überwachten Bahnstationen zu Tode prügeln (ganz ohne Schußwaffen und "Distanz") mit bloßen Fäusten. Wen wundert's? Mein Fazit aktuell: Zum kotzen! Wenn wir nicht alle irgendwann ernsthaft unserem direkten Umfeld menschlich begegnen und instinktiv Schwächeren helfen, nutzen uns die besten Gestzte (und Politiker) nichts mehr.

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  29. Sehr gutes und fachlich kompetentes Schreiben, dem ist nichts mehr hinzu zu fügen. Mir hat sich bei diesem "Aktionsbündnis" schon sein geraumer Zeit der Verdacht aufgedrängt, daß einige Mitglieder des "Bündnisses" nur ihre eigenen Interessen finanzieller Art verfolgen.

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  30. Danke für die sachlichen Argumente in Ihrem Brief. Dieses Schreiben wird leider, wie alle anderen beweisbaren Fakten auch bei den angesprochenen Empfängern nichts bewirken. Dort wird Sachlichkeit im Umgang mit belegbaren Tatsachen und Vernunft durch verbohrte, ja fast militante Ideologie ersetzt. Dies ist das eigentliche Desaster, weil es eine von allen gewünschte Aufarbeitung und Bewältigung dieser und aller anderen ähnlichen leidvollen Angelegenheiten behindert, ja nahezu unmöglich macht.
    Es wäre schön und hilfreich, wenn das in Deutschland geltende und richtige Verbot der Diskriminierung bestimmter Gruppen auch für völlig unbescholtene Bürger mit legalem Waffenbesitz gelten würde.
    Als besonnenes und rechts-treues Mitglied dieser Gesellschaft, das seit 35 Jahren aktiv und auch erfolgreich Sportschütze und Waffensammler ist, möchte ich mir auch in Zukunft von ideologischen und beratungsresistenten Betonköpfen nicht vorschreiben lassen, welchen Sport bzw. welches Hobby ich stattdessen ausüben darf, vom immensen privaten Vermögensverlust einmal ganz abgesehen.

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  31. Die Geschichte geht jetzt im politischen Bereich weiter: http://jagdwaffennetzwerk.blogspot.com/2011/04/mitmachen-fur-legalwaffenbesitz-jetzt.html

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  32. ...wir allen wissen das Frau Meier-Kühne recht hat..aber so wie wir es von linken und kommunisten gewohnt sind, werden wir niemals eine stellungnahme zu lesen bekommen. Diesen leuten werden so wie die anti-gun lobby in die usa von kranke hirne wie Soros finanziert....

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  33. Auch ich bedanke mich für den wirklich sachlichen
    Brief.
    Die Stellungnahme entspricht auch meiner eigenen
    Haltung. Jedoch habe ich nicht die Hoffnung, dass sich die Empfänger hierdurch, gleich in welcher Art und Weise, beeindruckt zeigen werden. Ich glaube aber daran anderen hierdurch eine weitere Perspektive zu eröffnen und damit zu einer objektiveren Meinung kommen zu können.

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  34. Sehr geehrte Frau Meier-Kühne,

    Ihr offener Brief trifft genau den Kern der Sache. Durch einen Schützenkameraden wurde ich auf Ihren Brief aufmerksam gemacht. Ich hoffe, dass im Schneeballsystem die Information durch möglichst viele legale Waffenbesitzer weiter verbreitet wird.

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  35. Sehr geehrte Frau Meier-Kühne,

    Ihr offener Brief trifft genau den Kern der Sache.

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  36. Nicht zu vergessen auch die "Entgleisungen" des "staatlichen Gewaltmonopols", zum Beispiel im letzten Jahrhundert mit Millionen von Opfern. Da scheinen doch einige Fordernde (einschl. Mandatsträger nicht näher genannter Parteien) im Geschichtsunterricht gefehlt zu haben.
    Das Engagement einiger "Gutmenschen" auf diesem Sektor dürfte daher angebrachter sein als die
    derzeitige "Hexenjagd" auf alles, was mit Sport und Waffen zu tun hat.

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  37. Guter Brief. Obwohl ich selbst, bis auf die BW-Zeit kaum was mit Waffen zu tun habe, kann ich das Alles nur unterschreiben.

    Die größze Gefahr geht immer noch von Regierungen aus, von Kriegswaffen usw.

    Mir ist lieber die Bevölkerung ist auch bewaffnet, das ist der beste Schutz vor Diktaturen.

    Nur Sklaven dürfen keine Waffen tragen

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  38. Die Falschdarstellung der "Killerspiel"-Sammelaktion kann ich bestätigen:

    http://www.youtube.com/watch?v=kR8FMLw5IR4

    Der Brief spricht mir weitestgehend aus der Seele. Allerdings ist beim Empfänger nicht mit selbstkritischem Denken oder Verständnis zu rechnen.

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  39. Besser kann man es nicht formulieren.
    Respekt!!!
    Leider werden wir durch die "Meinung der Medien" täglich manupuliert und viele Schalten dabei ihr Gehirn ab.

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  40. Vielen Dank für Ihr Schreiben, kann ich nur unterstützen!
    Bedauerlicherweise ist die Öffentlichkeit weder nach Erfurt noch nach Winnenden wirklich bereit, sich mit den Ursachen solcher Taten zu befassen. Medienwirksam wird den Weg des geringsten Widerstandes gegangen und die Täter schnell gefunden: PC-Spiele und Sportschützen sollen an d. Pranger. Allenfalls im Rahmen der übl. Talk-Shows wird - wie von Ihnen angeschnitten - der Fragenkomplex Schule, Ausgrenzung, Mobbing etc. thematisiert. Eine Woche später ist davon nichts mehr zu hören. Konsequenzen gibt es bis dato keine, zumindest keine erkennbaren; wie allgemein üblich, wird das Problem und damit auch die Verantwortung weiterdelegiert, z.B. an Psychologen o.ä. Wer allerdings in der heutigen Zeit seine Kinder auf Schulen, Gymnasien schickt etc., weiß sehr wohl wovon hier gesprochen wird. Mobbing, öffentlich artikulierte Beleidigungen soz. in Plenum, im Beisein der Klassenlehrerin, üble Nachrede (alles StGB-Tatbestände), sogar Körperverletzung werden meist nur mit einem müden Eintrag in irgendein Heftchen quittiert. Ja nicht unangenehm auffallen, alles polit. korrekt abwickeln. Hinter vorgehaltener Hand räumen zuweilen die Lehrkräfte ihre Ohnmacht ein und nennen gelegentlich auch die Gründe: Angst vor einer anwaltlichen Retourkutsche seitens der Eltern u.s.w. Selbst im Kindergarten wird schon gemobbt, wo doch angebl. "soziale Kompetenz" erlernt werden soll. Die Erzieher treten dem nicht etwa entschieden entgegen, genauso wenig wie die Lehrer später - vielmehr hört man sowohl von Eltern auch auch von Erziehern die Idee, hier soll das Durchsetzungsvermögen durchdekliniert werden (?! - mit welchen Mitteln denn ?). In der Grundschule wird asoziales Verhalten par excellence zuweilen seitens des Lehrkörpers mit den Wörtern rationalisiert "faszinierend, was diese Kinder für eine Energie haben..." (Zitat)
    Die PC-Spielindustrie und die Sportschützen sollen nunmehr an alledem schuld sein ?!? Einfach grotesk !!!

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  41. Vielen Dank erneut für das tolle Feedback. Wie wir jetzt sehen, braucht es noch nicht einmal einen sogenannten "Amoklauf", um unsinnige und freiheitsbeschneidende Gesetze zu erlassen. Wenn man im Moment nach Baden-Württemberg sieht (irrsinnige Gebühren für ungerechtfertigte Kontrollen), die norddeutschen Bundesländer (rechtswidriger Gesinnungs-TÜV für Legalwaffenbesitz)oder die irren Verbotsanträge von Grünen u.a. berücksichtigt ("Kriegswaffen"), reicht es auch, wenn man die üblichen Verdächtigen aus Politik, "Initiativen" und Medien ganz einfach sich selbst überläßt: Heraus kommt nichts als kriminalitätsirrelevanter Aktionismus.

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  42. Es tut gut solche Zeilen zu lesen.Leider haben wir zu wenige Rechtsanwälte in der BRD die sich mit den Waffengesetzt und Verwaltungs-gerichten auskennen.Hier wird oft gegen Ver-fassungsrechte durch Verwaltungsgerichte ver-stoßen ,in dem diese nach der Dewiese Waffen aus dem Volk verfahren. Als Waffenbesitzer und Jäger hat mann keine Rechte mehr. ich verstehe manche Waffenbesitzer nicht, waum Sie diese Parteien überhaupt wählen.

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  43. Ich sehe es so, dass wirklich nur Menschen, die persönlich einen personellen Verlust erlitten haben, auch nachvollziehen können, wie einem solchen Menschen zu mute ist.

    Das geht mir mit den Ärzten genauso! Die sagen mir auch immer:" Ich kann Sie ja verstehen, aber...". NEIN!!! Das können sie leider gar nicht, da sie diese Krankheit eben nicht haben und somit auch nicht fühlen können wie das ist, wenn man an ihr leidet!

    Eine Sache lesen ist was anderes als eine Sache zu sehen und noch etwas anderes sie selber persönlich zu erleben!

    Ich kann diese Ideologen nicht leiden, da sie schlicht und einfach die Tatsachen nicht anerkennen und / oder zu gunsten ihrer Sichtweise verdrehen. Leider.

    Auch ich habe für ein Waffenverbot, gleich welchem Ausmaß, kein Verständnis!

    Ich selber schieße Western-Waffen. Das sind alles Großkaliberwaffen. Natürlich haben diese eine hohe Durchschlagskraft, aber man muß sich auch mal das Gefährdungspotential einer jeweiligen Waffe klarmachen!

    Haben Sie schon einmal einen Single-Action-Revolver geladen, geschossen, entladen und das zwei, drei mal hintereinander? Wissen Sie wie lange das dauert?

    Und wie lange das dauert mit einer Halbautomatik mit Patronenmagazin (Pistole)? Mal ganz abgesehen davon, dass in die Trommel eines Revolvers im Normalfall maximal 6 Patronenkammern sind (von denen nur 5 geladen werden) und in einem Magazin einer Halbautomatig, wie sie übrigends auch fast alle bewaffneten im öffentlichen Dienst tragen, im Regelfall 8-15 Patronen!

    Wenn ein Krimineller sich zwei Waffen aussuchen könnte (Kurzwaffen) und einen maximalen Schaden in einem Einkaufszenter bei minimalem Kosten anrichten soll, wird er mit Sicherheit zwei Pistolen / Halbautomaten und diverse Magazine mitnehmen in Kaliber .22!!! Günstig, leicht, schnell, einfach zu handhaben, hohe Tötungsrate, etc., etc., etc....
    So hat man mit zwei Kleinkaliberwaffen und 10 Magazinen bis zu 180 Schuß am Mann, die im Gegensatz zu allen anderen Waffen äußerst schnell nachgeladen werden können.

    Wie kann man mit ein bischen Sachverstand nur darauf kommen, dass Großkaliber gefährlicher sind als Kleinkaliber?

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  44. Ferner kann ich auch nicht verstehen, wie alle Sportschützen immer mit Kiminellen in einen Topf geworfen werden. Die einzige Übereinstimmung ist: Es sind alles Waffenbesitzer! Das sind die Polizisten in Deutschland meistens auch! Sind sie deshalb Kriminell? Natürlich nicht!!!

    Sehr geehrte Frau Meier-Kühne,

    Ihr Brief ist eine Offenbarung und gibt mir das Gefühl nicht alleine in dieser Welt mit einem gesundem Menschenverstand zu leben.

    Legale Waffenbesitzer sind nicht das Problem in unserem schönen Land. Es sind leider die illegalen!!! Nur wird das in den Medien aller Kategorien mit politischer (alle Arten von Rot, Grün) Zustimmung / Genugtuung wissentlich verschwiegen. In Bremen werden rund 70% der Straftaten von Gruppen Staatenloser Menschen begangen. Das ist eine Tatsache, die in der Öffentlichkeit verschwiegen wird, um die Bevölkerung ruhig zuhalten. Das die Polizei auf politischem Druck der Regierungsparteien in Bremen hin gegen diese Personen (ca. 3.500) nicht aktiv werden darf ist schon ein Skandal!

    Aber so ist das:
    1. Entwaffne das Volk
    2. Verdumme das Volk
    3. Mache nichts gegen die wirklichen Kriminellen
    ... und wundere dich nicht, wenn sich die Deutsche Geschichte alle 100 Jahre wiederholt....

    Davor habe ich Angst!!!!!!!!!!!!

    Wir legalen Waffenbesitzer sind doch von den Behörden aller Art (s. Bedingungen zu: Antrag auf Erteilung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung
    Nach §34 Abs. 2 der 1. VO zum
    Sprengstroffgetz)
    bis zum Geht nicht mehr überprüft worden! UND DAS IST AUCH RICHTIG SO!!!

    Wir Sportschützen wollen gar nicht, dass jeder einfach so scharfe Waffen erwerben kann! Es ist vollkommen richtig, dass unser Staat da sehr strenge Gesetze erlassen hat. Und es ist auch die Pflicht der jeweiligen Behörden einen Jeden Antragsteller dbzgl. genau zu überprüfen!

    Aber es ist auch richtig, dass ein jeder, der diese Überprüfung besteht, dann eben Sportschütze werden und bei Bedarf auch eigene Waffen erwerben darf. Und da sollten uns nicht immer wieder Steine in den Weg gelegt werden.

    Als Inhaber eines PKW-Führerscheins (und min. 18 Jahre alt) darf ich mir doch auch so viele Autos kaufen, wie ich bezahlen kann. Wo ist der Unterschied zu Waffen? Da kann ich auch maximal zwei gleichzitig abfeuern! Mit dem Auto kann man aber auch schon bei Tempo 30 (oder auch mehr... welchem Kriminellen stört bei einer Straftat noch eine Geschwindkeitsbegrenzung) in der Fußgängerzone viele Menschen schädigen.

    Wie viele Vorredner schon sagten:
    Alles kann eine Waffe in den Händen von Menschen sein, wenn sie denn der Meinung sind, diese Gegenstände als solche zu benutzen!

    Es ist bedauerlich, dass eine Verallgemeinerung, die in vielen Fällen eine Problemlösung darstellen kann, in diesem Fall (Waffenbesitzer) leider den Illegalen dient (egal ist) und den ehrbaren Bürgern / legalen Waffenbesitzer schädigt.

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