Das sowjetische Gewehr Snaiperskaja Wintowka Dragunowa (kurz Dragunow oder SWD) ist kein Scharfschützengewehr im westlichen Sinne, sondern eher ein hinreichend präziser Selbstlader für einen Soldaten in einer Funktion ähnlich dem Designated Marksman. Wie andere sowjetische Waffen ist das SWD nicht nur umfangreich in den Streitkräften des Warschauer Paktes eingesetzt worden, sondern wurde und wird in legalen (z.B. Norinco in China) und illegalen Nachbauten auch in Asien und Afrika auf vielen Kriegsschauplätzen verwendet. Zuletzt nutzten irakische und afghanische Insurgenten es gegen US- bzw. NATO-Soldaten. Das SWD lebt u.a. in den Zivilversionen Cugir und Tigr weiter.
Themenschwerpunkte
Pohl Force-Messer: Alpha 2 und Bravo 1
Dietmar Pohl ist einer der deutschen Messerexperten. Er war lange in verantwortlichen Positionen in der deutschen Messerindustrie (Böker und Eickhorn) tätig, verfasste mehrere Bücher zum Thema Messer und auf ihn gehen rund 60 in Serie gefertigte Messermodelle zurück. Schließlich machte sich Pohl 2008 mit der Firma Pohl Force selbständig und bringt seit dem regelmäßig neue Messermodelle aus dem Bereich Militär/Outdoor heraus. Zwar stellt Pohl leider keine Jagdmesser her, allerdings sind einige seiner Produkte dennoch auch aus jagdlicher Sicht interessant.
EU: Vereinfachte Mitnahme von Jagdwaffen macht Fortschritte
Der Safari Club International (SCI) weist auf eine positive und in Deutschland kaum beachtete Entscheidung eines Gremiums des Europäischen Parlamentes für Jäger und Jagdwaffen hin. So hat das Civil Liberties, Justice and Home Affairs Committee (LIBE) des Europäischen Parlamentes eine klare Stellungnahme im Kontext der Implementierung des UN Firearms Protocol in EU-Recht dahingehend abgegeben, dass:
Berechtigte Forderung: Keine Hundesteuer für Jagdhunde
Der Landesjagdverband (LJV) Hessen hat ein Thema wieder aufgegriffen, das für Außenstehende irrelevant klingen mag, für Jäger mit Hunden aber eine wichtige Rolle spielt. Wie auch im Fall der Jagdsteuer angesichts der Fallwildbeseitigung oder anderer unentgeltlicher (und wie im Fall der Fallwildbeseitigung auf Straßen noch nicht einmal versicherter) Tätigkeiten, blieb die Stimme der Jäger bislang zu vereinzelt und dementsprechend ungehört. Hoffentlich kann diese Initiative des LJV Hessen nun für Abhilfe sorgen - auch über das Bundesland hinaus.
Eindeutiges Votum der Schweizer
Die Schweizer Organisation proTell, Gesellschaft für freiheitliches Waffenrecht - bewertet die gescheiterte Schweizer Volksinitiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ als klaren Ausdruck des Souveräns, "dass das geltende Waffenrecht gegen Waffenmissbrauch genügt. Es muss nur konsequent angewandt werden."
Mitgliedschaft in Jagdgenossenschaft bleibt Pflich
Viel zu wenig Beachtung gefunden hat ein aktuelles Urteil mit Grundsatzcharakter des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg, auf das u.a. der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) hinweist. In diesem Urteil ist entschieden, dass die Pflichtmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft nicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt.
Vereinbarung zwischen CIC und Rowland Ward
Nun können auf nach CIC (International Council for Game and Wildlife Conservation)-Standard vermessene Trophäen in Rowland Ward's "Records of Big Game" aufgenommen werden. So heißt es in einer aktuellen CIC-Information: "CIC, the world’s oldest global hunting organization (founded 1928), and Rowland Ward, the world’s oldest trophy record book (first edition in 1892), reached an agreement today. CIC-measured trophies of European game can be entered into the 'Rowland Ward Records of Big Game'.
Illegale Schusswaffen: Verdrängte Gefahr für die innere Sicherheit
Illegale Schusswaffen spielen in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle. Zwar gibt es eine kontinuierliche Berichterstattung über Funde auch großer Mengen illegaler Waffen und eine Vielzahl von mit illegalen Waffen begangenen Straftaten, aber das Thema erzielt dennoch nicht annähernd das selbe Interesse wie der private Legalwaffenbesitz. Naturgemäß ist es schwierig, den Bestand illegaler Waffen in Deutschland zu schätzen - Schätzungen reichen von 20 bis 40 Millionen.
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