Mehrfach in der Geschichte kämpften Freiwillige angesichts oder nach einer klaren militärischen Niederlage weiter, anstatt die Waffen zu strecken. Die Bewertung dieser Organisationen wird nicht nur durch Propaganda der Gegner erschwert, sondern auch durch Geheimhaltung von Operationen und Gegenoperationen. In einer vierteiligen Serie werden wir Guerillaaktivitäten im Sezessionskrieg, den ukrainischen und baltischen Widerstand bis in die 50er Jahre sowie die Werwolforganisation 1945 und die Stay behind-Planung bis 1989 betrachten.
Themenschwerpunkte
Offener Brief an das “Aktionsbündnis Winnenden”
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Gründer Ihrer Organisation haben durch die Wahnsinnstat eines Kriminellen ihre Angehörigen verloren. Wir wissen, dass der Verlust eines geliebten Menschen, insbesondere des eigenen Kindes, das Schrecklichste ist, das einen Menschen treffen kann. Wir verstehen, welche Trauer, Verzweiflung und Wut daraus entsteht. Wir verstehen, dass eine solche Situation zu einer grundsätzlichen Neubewertung des eigenen Lebens führen kann und den Wunsch entstehen lässt, etwas dafür zu tun, das so etwas sich nicht wiederholt.
Der Irak-Krieg 2003 in den Medien
Die westlichen Medien und das US-Militär hatten beide aus dem ersten Golfkrieg 1991 gelernt. Eine bessere Berichterstattung über den Irakkrieg 2003 hat es trotzdem nicht gegeben. Auf der einen Seite gab es in deutschen Rundfunksendungen und Zeitungsartikeln zahlreiche Hinweise auf die Einwirkung von Propaganda und Zensur beider Kriegsparteien. Auf der anderen Seite versuchten die Koalitionsstreitkräfte nicht mehr wie noch im ersten Irak-Krieg oder im Kosovo-Konflikt hauptsächlich mit Satellitenaufnahmen Erfolge zu zeigen. Damit erschöpften sich aber die Lerneffekte von Medien und Militär.
Aktionsbündnis Winnenden am Ende? Armatix-Einfluss aufgedeckt
Viele Beobachter vermuteten schon länger, dass das so genannte Aktionsbündnis Winnenden Partikularinteressen vertritt: Neben der individuellen Traumabewältigung der nunmehr nur noch zwei Opferangehörigen mag es ihnen auch darum gegangen sein, sich eine berufliche Alternative zu verschaffen. Nicht nur aufgrund der schnell einsetzenden professionellen PR des Aktionsbündnisses stellte sich auch die Frage nach der Finanzierung. Wie der Tagesspiegel jetzt enthüllt hat, sind auch industrielle Interessen mit im Spiel. Dies könnte bedeuten, dass der moralische Kredit des Aktionsbündnisses endgültig verspielt ist.
Die Glock 20 und 21 als Nachsuchewaffe
Die Diskussionen über das "richtige" Fangschusskaliber sind ähnlich kontrovers und umfangreich wie die Diskussionen über Büchsenmunition für die Jagd. Die Auswahl einer Kurzwaffe für Nachsuche, Jagdschutz und Schießtraining ist sogar komplexer, weil u.a. die Parameter Waffenrecht, Robustheit und Führigkeit der Kurzwaffe sowie Munitionsverfügbarkeit und Kosten und die Beherrschbarkeit durch den Schützen eine wichtige Rolle spielen. Mit der Standardversion der Glock 20 oder 21 (+ Wechsellauf) steht eine Lösung zur Verfügung die nahezu alle Parameter angemessen berücksichtigt.
Antietam, Jackson, Lee und Longstreet
Antietam ist ein Fluss in West Maryland in der Nähe von Sharpsburg. Am 17.9.1862 kämpften dort rund 41.000 Soldaten der Südstaaten unter General Robert E. Lee gegen die mit rund 77.000 Mann weit überlegene Potomac Armee unter Nordstaaten General George B. „Little Mac“ McCellan (nach anderen Berichten standen 55.000 Mann 84.000 Mann gegenüber). Obschon Antietam häufig als unentschiedener Schlachtverlauf bewertet wird, und in der heutigen Wahrnehmung von Gettyburg völlig verdrängt wird, gelang es Lee damit temporär, der wieder einmal gegen einige klassische Lehrbuchstrategien handelte, damit den Krieg auf das Territorium des Gegners zu verlagern. Scharfschützen spielten in Antietam eine wichtige Rolle.
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