Gutachten des Forum Waffenrecht: Waffensteuer rechtswidrig und willkürlich

Es tut gut, wieder vom Forum Waffenrecht (FWR) zu hören. Erst recht, wenn die Botschaften so klar und eindeutig sind. Mit Datum vom 27. Juli 2010 veröffentlichen sie folgende Mitteilung, die wir in Auszügen wiedergeben:
"Gutachten belegt: Waffensteuer ist rechtswidrig und willkürlich.
Jäger erfüllen öffentliche Aufgaben – Sportschützen sind olympisch.
Winnenden kein Argument für Haushaltsanierung."

Vorbereitung auf die Auslandsjagd: Literatur, Ausrüstung, Training

Eine Auslandsjagd ist dann eine besondere Herausforderungen, wenn es nicht nur unter heimatähnlichen Bedingungen ins Nachbarland geht oder in ein gut bekanntes Jagdgebiet. Die körperlichen Anforderungen können erheblich steigen (z.B. ungewohntes Klima, schweres Gelände, Schwächung durch Jetlag oder Ernährungsumstellung), die Krankheits- und Unfallgefahr kann hoch sein (z.B. im Hochgebirge, unter starker Sonneneinstrahlung, in Gebieten mit Seuchengefahr oder gefährlichen Schlangen, Spinnen und Skorpionen), das Wild ist unbekannt (sein Verhalten, seine Anatomie, das „Shot Placement“) und die Jagdmethoden und Menschen können fremd und mitunter befremdlich sein (pirschdominierte Jagd, Pferde und Maultiere als Transportmittel, Sprache, Verhältnis Berufsjäger/Führer und Jagdgast, Korruption und politische Instabilität). Vielen deutschen Jägern kann das die Auslandsjagd nicht verleiden, denn diese Herausforderungen sind ja gerade der Reiz eines solchen Unternehmens.

Die guten Menschen von Stuttgart

Eine Satire
Viele Kommunen haben Geldschwierigkeiten. Aus verschiedenen Gründen. Nicht nur aufgrund geringerer Steuereinnahmen oder besonderer Aufwendungen beispielsweise aufgrund von Straßenschäden in Folge des strengen Winters. Manche Kommunen haben sich schlicht verkalkuliert, über ihre Verhältnisse gelebt und sich gigantische Projekte (etwa städtebaulicher oder verkehrstechnischer Art) aufgeladen und/oder sind mit ihrem Geld schlicht nicht ordentlich umgegangen. Natürlich gibt es auch ganz arme Gegenden in Deutschland: Arbeitslose ohne Ende, leere Straßenzüge und wüstenartiges Umland, von Alten und Kranken bevölkert. Also zum Beispiel Stuttgart. Was auch immer die Gründe waren, so stehen zur Lösung des Problems zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Reduzierung der Ausgaben und/oder Erhöhung der Einnahmen.


Remington 700 – Nicht nur ein preiswerter Klassiker

Die Repetierbüchsen der Serie Remington 700 werden seit 1962 hergestellt und haben sich international einen erstklassigen Ruf erworben. Eigentlich ist das Gewehr noch älter und basiert auf einer Überarbeitung der Modelle 721 und 722, die in den 40er Jahren unter Mike Walker entstanden. Die 700er Gewehre werden nach wie vor in zahleichen Varianten und zahlreichen Kalibern angeboten und gelten zu recht als äußerst zuverlässig und robust.

OAS: Eine militärisch bewaffnete Terrororganisation

Die Geschichte der Untergrundarmee „Organisation armée secrète“ (OAS) kann als Schulbeispiel der Auseinandersetzung eines Staates mit einem asymmetrischen Gegner betrachtet werden, der über einige wesentliche Voraussetzungen verfügte, um erfolgreich zu sein. Dazu zählten eine einfach zu verstehende gemeinsame Idee und ein ebensolches Ziel, hochmotivierte, professionell ausgebildete und handelnde Aktivisten, eine straffe und hierarchische Organisation, ausreichende finanzielle Mittel, eine große Zahl Sympathisanten sowie Experten für Kommunikation inklusive psychologischer Kriegführung und politischem Massenprotest. Dennoch ist die OAS gescheitert. Deshalb lohnt eine Analyse ihrer Entstehung und ihres Kampfes gegen die französische Regierung sowie ihren zweiten Gegner, die Front de libération nationale (FLN).

Der Kormoran-Konflikt

Der Kormoran (Phalacrocorax carbo) ist ein gänsegroßer Wasservogel und frisst täglich zwischen 300 und 500 Gramm Fisch. In Europa gibt es 1,5 bis 2 Millionen Kormorane. Obwohl sich die Bestände erholt haben und die Zunahme des Kormorans und sein enormer Nahrungsbedarf die Fischereiwirtschaft und die Sportangler erheblich beeinträchtigen, ist er nach wie vor in Deutschland besonders geschützt. Die Ausbreitung des Kormorans schädigt darüber hinaus auch einige Fischarten, wie z.B. den bedrohten Aal. Deshalb erlaubt das Bundesnaturschutzgesetz ausnahmsweise Eingriffe in die Bestände im Sinne einer Bejagung. Allerdings hat sich der Kormoran – ähnlich dem Wolf – zu einem Symbol von Natur- und Tieraktivisten und –organisationen entwickelt und steht im Zentrum einiger ihrer Kommunikationskampagnen. Dem gegenüber finden Positionen von Jägern und Anglern weniger Gehör, so dass mit einem Auslaufen der jagdlichen Regulierung gerechnet werden muss.

Angler und Fischer als Feindbild von Umweltschutzorganisationen?

Man könnte als Jäger mitunter den Eindruck gewinnen, man werde von vielen „Umweltorganisationen“ oder „Tierorganisationen“ als Hauptfeind betrachtet. Der Eindruck trügt nicht. Das Oberthema Jagd bietet über einzelne Themenfelder wie z.B. Luchs und Wolf in Deutschland, Auslandsjagd, Fallenjagd, Trophäen, Wildschäden, Schusswaffengebrauch oder angeblich massenhaft getötete Hunde und Katzen genug Raum für Erfolg versprechende Kampagnen, die zur Spendenbeschaffung (dem so genannten Fundraising) dienen. Es stehen nicht nur einfach verstehbare Feindbilder und spektakuläre Fotos bereit, sondern auch das Wild selbst bietet kommunikatives Potenzial: Das traurig blickende Reh in der Zeitschriftenanzeige, der ebenso traurig aus Deutschland verschwindende Wolf oder Luchs auf der Plakatwand (der in Wirklichkeit immer häufiger auftaucht) oder niedliche Hunden und Katzen im Internet. Es ist deutlich schwieriger, gegen Angler und Fischer vorzugehen, aber es scheint in letzter Zeit fast ähnlich lohnenswert zu sein.