Das Kaliber .404 Jeffery, vollständig .404 Rimless Nitro Express Jefferey (10,75 x 73), wurde 1909 von der Firma Jeffery of England auf den Markt gebracht. Die .404 ist eine randlose Patrone für Repetiergewehre und hat eine beachtliche Karriere in Indien, Afrika und Australien absolviert, bevor sie von neueren, heftig beworbenen und preiswerteren Patronen fast verdrängt wurde. Zum Glück hat sie nicht nur überlebt, sondern erfreut sich wieder größerer Popularität. Obschon primär eine Patrone für wehrhaftes Großwild, ist sie nicht nur eine gute Empfehlung für Afrika.
Themenschwerpunkte
Armed Self Defense in Rural Areas in Africa and Brazil
Although Scandinavian by origin I have lived more than 15 years as a farmer in Africa and now since a couple of years in Brazil. In both cases I settled in rural areas a few hours away from the next police station and characterized by poverty and absence of law and order. In order to protect myself, my wife and my small property (which most of the time did more belong to banks, family and friends having borrowed me the funds to start the business), I had to equip and protect myself. Usual criminal activities were kidnapping, robberies, poaching, cattle rustlings, raids against homes and cars – including rapes and homicide. Facing this danger I trusted only a few arms and have actually field-tested most of them.
Scharfschützen und Spezialkräfte im Falkland-Krieg
In der Nacht vom ersten auf den zweiten April 1982 besetzten argentinische Truppen überfallartig die britischen Falkland-Inseln im Südatlantik. Nach kurzen Gefechten zwangen sie die kleine britische Streitmacht von 79 Marineinfanteristen um 10 Uhr morgens zur Aufgabe. Um die seit 150 Jahren von den Argentiniern beanspruchten Falklands (Spanisch „Malvinas“) entbrannte daraufhin ein Krieg von 74 Tagen Dauer. Eine britische Expeditions-Streitmacht verlegte über See mehrere Tausend Kilometer bis zum Kriegsschauplatz. Die Briten besiegten die argentinischen Truppen nach einer amphibischen Landung und einer Reihe von erbitterten Gefechten. Der Krieg forderte 256 Tote und 777 Verwundete auf britischer und 746 Tote und 1.053 Verwundete auf argentinischer Seite.
Scharfschützen im Sezessionskrieg
Der amerikanische Sezessionskrieg von 1861 bis 1865 war mit rund 650.000 Toten der verlustreichste Krieg, den die US-Amerikaner erlebten und durch Einsatz von gepanzerten Kriegsschiffen, der Eisenbahn als Transportmittel und von Telegraphen, Präzisionsgewehren mit Zielfernrohren und weittragenden Geschützen einer der ersten modernen Konflikte. Im Sezessionskrieg spielten auch Scharfschützen in größerem Umfang eine wichtige Rolle.
Grüne für erneute Waffenrechtsverschärfung
Die Grünen haben aktuell einen Antrag auf eine erneute Waffenrechtsänderung in den Bundestag eingebracht. Wie wir und andere mehrfach - im Gegensatz zu den Legalwaffengegnern auch mit unabhängigen wissenschaftlichen Fakten - belegt haben, geht von legalem Waffenbesitz keine Gefahr aus. Die Forderungen erscheinen uns gänzlich ideologisch motiviert und nicht faktenorientiert zu sein. Ihren Nutzen für die Innere Sicherheit bewerten wir als bedeutungslos - ja kontraproduktiv, weil sie vom eigentlichen Kriminalitäts- und Gewaltproblem in Deutschland ablenken.
Legalwaffenbesitzer: Hauptsache zerstritten?
Das Projekt JagdWaffenNetzwerk gibt es ungefähr sieben Monate lang. Wir haben eine ganze Reihe positiver Erfahrungen gemacht. Viele gehen auf die über 7.000 Menschen zurück, die seit dem unsere Seite aufgerufen haben (das Gros kommt inzwischen über Suchmaschinen auf der Suche nach ganz unterschiedlichen Themen zu uns). Ebenfalls sehr positiv sind der gelegentliche Austausch und das Mitverfolgen von Beiträgen anderer Weblogs (unter den deutschen sind es die an anderer Stelle besprochenen Backyard Safari, Tetra Gun Waffenblog und Hunsrückwilderer – so manchen Beitrag könnten wir so, wie er ist, unterschreiben und lesen tun wir sie alle). Positiv beeindrucken auch der gute, alte und vor allem honorige und gleichzeitig aktive VdW (Verband für Waffentechnik und –geschichte) und das ähnlich gelagerte Presseflagschiff dwj (Deutsches Waffenjournal) unter der Führung des unerschrockenen Herausgebers Walter Schulz und die vielen positiven Begegnungen auf der Jagd und am Schießstand, wenn man anfängt über das Projekt zu sprechen. Aber wir haben auch ein paar alte deutsche Krankheiten entdeckt: Kleinteiligkeit, Konkurrenzdenken und Missgunst. Und leider leiden wir Legalwaffenbesitzer mehr oder weniger alle unter diesen Krankheiten.
Auslandsjagd in Afrika und ihre Gegner (Teil 2)
Wie der deutsche Experte Rolf Baldus, der 13 Jahre im Wildtiermanagement in Afrika verbracht hat, feststellt, ist afrikanisches Wild in seinem Bestand nicht durch die Trophäenjagd bedroht, sondern vielmehr durch folgende Einflussfaktoren:
- die Bevölkerungszunahme führt zur Rodung von Land (der Lebensraum des Wildes nimmt ab)
- die nicht angepasste Landnutzung (Überweidung) führt zu Versteppung (der Lebensraum nimmt ab)
- Fleischkonsum (die Bevölkerungszunahme wirkt auch hier verschärfend) führt zu kommerzieller Fleischwilderei
- Bedarf an illegalem Elfenbein, Rhino-Horn und Krokodilleder – zumeist aus Asien – führt zu Wilderei
- Bürgerkrieg und andere bewaffnete Konflikte führen zu Wilderei und zum Zusammenbruch der Ordnung (inklusive Passivität bzw. Rückzug der Wildhüter)
Auslandsjagd in Afrika: Nachhaltig für Wild und Bevölkerung (Teil 1)
Nicht nur aufgrund von medialer Skandalberichterstattung und Aktionen von „Tierschutzorganisationen“ gegen Canned Hunting (die Kleingatterjagd auf extra für diesen Zweck erworbenes bzw. gezüchtetes und ausgesetztes Wild) in Südafrika im WM-Jahr 2010, wird die Auslandsjagd in Afrika mitunter kritisch gesehen. Anders als einige Medienberichte oder Organisationen glauben machen wollen, ist die Trophäenjagd auf afrikanisches Wild jedoch nachhaltig und leistet einen signifikanten Beitrag zum Schutz des Wildes sowie zur Verbesserung der Lebenssituation der lokalen Bevölkerung. Problematisch ist diese Jagd nur, wenn sie illegal oder nicht waidgerecht ausgeübt wird (wie z.B. das Canned Hunting).
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