Wissenschaftliche Fakten zum Legalwaffenbesitz

Zum Thema Legalwaffenbesitz bzw. zum Zusammenhang von Innerer Sicherheit und Legalwaffenbesitz äußern sich viele Personen und Organisationen, die keine Fachkenntnis besitzen (darunter Journalisten, Politiker, Stiftungen/Aktionsbündnisse). Dennoch partizipieren sie an der öffentlichen Diskussion und tragen dazu bei, ein oft falsches und wissenschaftlich nicht fundiertes Bild einer angeblichen Gefährdung durch legalen Waffenbesitz zu zeichnen, während Phänomene wie zunehmende Straßengewalt (auch gegen Polizeibeamte) oder steigende Gefahr durch politisch bzw. religiös motivierten Terrorismus in Deutschland wenig beachtet oder gar negiert werden. Tatsächlich gibt es viele Einschätzungen von Wissenschaftlern oder Praktikern, die der veröffentlichten Meinung zum legalen Waffenbesitz vollständig widersprechen.

Kinder und (Spielzeug-)Waffen. Erfahrungen einer Mutter

Die spektakuläre Berichterstattung über Amokverbrechen von Jugendlichen, insbesondere so genannten School Shootings, und die Sprachlosigkeit von Medien und Experten zu den Ursachen verunsichern offensichtlich Eltern von Kindern, die mit Spielzeugwaffen spielen. Nicht nur zwei Artikel in Elternzeitschriften, sondern auch eine Reihe von Fragen in Familienforen im Internet zeugen davon. Das wenig überraschende Ergebnis: Kinder dürfen mit Spielzeugwaffen spielen. Ich denke, diese Problematik gewinnt durch ein paar Erfahrungen „aus dem wirklichen Leben“.

"Klagt nicht, schreibt" - Medienarbeit von Jägern und Schützen

Nicht alle Medien sind grundsätzlich gegenüber Jägern, Schützen und Waffensammlern negativ oder feindselig eingestellt. Natürlich, nach Ereignissen wie Winnenden oder Erfurt greifen mediale Mechanismen, wie sie von Beginn der Massenmedien an gültig sind. An dem Zwang zur Reduktion von Komplexität (Wir wollen Ereignisse mit einfachen Erklärungsmustern verstehen können) und dem Zwang zum Sensationalismus (Negative Themen größtmöglichen Ausmaßes schaffen Einschaltquoten und Auflage) hat sich seit dem Aufkommen der Groschenpresse nicht viel geändert. Aber wenn der Schwerpunkt medialer Aufmerksamkeit sich anderen Themen zuwendet, kann es auch gute, also unvoreingenommene Berichterstattung über Jagd, Sportschießen und Waffensammeln geben.

Heckler & Koch: G36 und SL8

Die Produktfamilie G36 im Kaliber 5,56 x 45 bzw. .223 Remington ist seit 1997 das Standardsturmgewehr der deutschen Bundeswehr und inzwischen eine im Gefecht (alias „kriegsähnliche Zustände“) erprobte Waffe. Beim dem G36 handelt es sich um eine automatische Handwaffe (Gasdrucklader) mit Magazinzuführung für Einzelfeuer und Feuerstöße. Das SL8 ist das „nahe am G36“ konstruierte HK-Sportgewehr (Selbstlader).


Jäger und Waffenrecht - Schweigen ist Zustimmung

Das deutsche Waffenrecht ist nach einer Verschärfung 2008 zuletzt 2009 erneut verschärft worden und stellt inzwischen eine der weltweit restriktivsten Regelungen privaten Legalwaffenbesitzes dar. Nicht nur Restriktionen, sondern auch die inzwischen entstandene Rechtsunsicherheiten belasten nicht nur Legalwaffenbesitzer, sondern auch Behörden.