Diskriminierende Berichterstattung über Jäger/Sportschützen im Stern

Obschon die vorangegangene Beschwerde beim Presserat gegen die taz abgewiesen wurde, nehmen wir einen neuen Anlauf. Diesmal ist der Stern durch besonders einseitige und vor allem diskriminierende Berichterstattung gegenüber Jägern und Sportschützen aufgefallen.

CDU und Presserat antworten JagdWaffenNetzwerk

Das JagdWaffenNetzwerk hatte sich an den Presserat gewandt, um sich über einen Artikel der taz zu beschweren, der insbesondere aufgrund seiner Bildauswahl unserer Meinung nach irreführend ist, und der CDU geschrieben, um unseren Standpunkt zum Legalwaffenbesitz (insbesondere zu anlaßlosen Kontrollbesuchen) und zur Änderung des Jagdrechts im Saarland (insbesondere Verbot der Fallenjagd) zu verdeutlichen. Nach rund drei Monaten (und insgesamt drei schriftlichen Nachfragen an die CDU) haben wir die Antworten erhalten.

Thema Waffenrecht/Kontrollbesuche im Fernsehen

Am 26.3.2010 wurde im ZDF um 21.30 Uhr in der Sendung "Recht brisant" das Thema Waffenrecht bzw. Kontrollbesuche behandelt. Die Redaktion hat dazu u.a. mit Rechtsanwalt Dr. Scholzen gesprochen, der Vorstand des Verbands für Waffentechnik und -geschichte (VdW) ist und regelmäßig im Deutschen Waffen Journal die Rechts-Seite verfaßt. Die Sendung berichtete u.a.: "Häufig lagern die Waffen in den Wohnräumen, einen Zugang müssen die Besitzer jedoch nicht ermöglichen. Das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung schützt sie vor nicht erlaubtem Eintritt, auch gegenüber der Behörde.

Literatur zur Jagdreise in Namibia/Südwest

Gastbeitrag
Eine Routinemaßnahme vor jeder Jagdreise ins Ausland ist für mich ein Blick in die Reiseempfehlungen des Auswärtigen Amtes, ein Blick in das hervorragende, knappe „BLV Handbuch der Auslandsjagd. Jagdreisen weltweit” von Egon J. Lechner und ein kurzer Besuch beim Arzt (wann brauche ich welche Impfung und/oder andere medizinische Reisevorbereitung?). Hier und da gab es aber speziell für Namibia/Südwestafrika noch einige Literaturtipps, die sich als wertvoll erwiesen. Reiseführer gehörten nicht dazu.

Jagderlebnisse in Namibia/Südwestafrika 2

Gastbeitrag
Mittwoch früh saß ich frühmorgens wieder auf dem Geländewagen. Ich hatte wie häufig unter geänderten Lebensbedingungen Magenprobleme bekommen und war beim genauen in mich hineinhören auch immer noch müde. Sobald ich aber auf dem Wagen saß und es raus ging, war wieder jede Schwäche vergessen und ich fieberte nur noch dem neuen Tag, den kommenden Erlebnissen und dem Wild entgegen.


Jagderlebnisse in Namibia/Südwestafrika

Gastbeitrag
Es war Dienstag 6 Uhr morgens und ich stand hinten auf einem Toyota Land Cruiser Geländewagen und blickte links und rechts der Piste in den Busch. Das frühe Aufstehen und das noch vom Flug vorhandene Schlafdefizit waren vergessen gewesen, sobald wir die Straße verlassen hatten und in den Busch gefahren waren.
Die beiden Vortage waren anstrengend gewesen. Am Sonntag früh angekommen, von Windhuk einige Stunden Fahrt zur Farm mitgemacht, dann die Waffe noch zur Kontrolle geschossen (zur Kontrolle von Waffen, Optik und Munition – aber auch zur Kontrolle wie ich schoß) und bereits die erste Fahrt ins Revier unternommen.

VdW wendet sich gegen Unklarheiten bei Waffenrechtsanwendung

Bei dem hastig formulierten und verabschiedeten Waffengesetz 2009 zeigen sich gegenwärtig erhebliche Anwendungsprobleme. So verlief nicht nur die Waffenamnestie weitgehend erfolglos und von Unklarheiten gekennzeichnet. Auch die umstrittenen Kontrollbesuche bei Legalwaffenbesitzern erweisen sich zunehmend als Problem. „Der Gesetzgeber hat ausdrücklich das Recht des Wohnungsinhabers herausgestellt, Kontrollen aus berechtigten Gründen ablehnen zu können. Faktisch hat der Waffenbesitzer dieses Recht so gut wie nicht“, erklärt Dr. Hans Scholzen vom Verband für Waffentechnik und –geschichte (VdW). Das Problem sei die Definition eines berechtigten Grundes.